Jetzt sitze ich hier, verschwende meine Zeit damit, mir nen Blogpost zusammenzureimen und bei 9gag abzugammeln. Dabei müsste ich jetzt eigentlich für die Deutsch-Klausur morgen lernen, oder zumindest das Bio-Referat, welches ebenfalls für morgen ist, nochmal durchgehen und mir die schwierigen Wörter merken.
Aber ... keine Lust.
Ich lenke mich lieber ab, anstatt mich jetzt schon in Panik zu versetzen.
Wegen dem Referat.
Dabei muss ich es gar nicht alleine halten.
Zusammen mit ner Freundin sollte es eigentlich klappen, aber sagt das mal meinem Kopf.
Referat = böse.
Hat sich so eingeprägt und das wird sich niemals ändern.
Zitteranfälle, rotes Gesicht, zu schnelles Rumgestotter... argh.
Tja, daran hätte ich denken sollen, bevor ich mit dem Abi angefangen habe.
Ob ich die 3 Jahre schaffe ist sowieso eine andere Frage.
Momentan glaube ich da nicht dran.
Ja, sicher, ich sollte vielleicht mal lernen. Und nicht nur rumsitzen und mich darüber beschweren, dass ich eigentlich lernen müsste.
Aber ... irgendetwas hindert mich einfach daran.
Ich hatte seit langem mal wieder ein schönes Wochenende.
Was wohl daran lag, dass ich seit langem mal wieder den ganzen Samstag unterwegs war.
Wenn ich Samstags und Sonntags nur zuhause rumgammeln merke ich förmlich, wie meine Laune sinkt.
Und Sonntag abends ist es dann immer ganz vorbei.
Alleine am Wochenende rumgammeln - muss nicht sein.
Ich sollte wieder mehr mit einer Freundin unternehmen, mit der ich momentan nicht mehr so viel zutun habe. Seit wir auf verschiedenen Schulen sind.
Sonntag, 26. Februar 2012
Mittwoch, 8. Februar 2012
Schneetag.
Nachdem uns letzten Mittwoch gesagt wurde, war es dann heute so weit: Schneetag.
Oder soll ich es eher "das reinste Chaos" nennen?
Erstmal mussten wir heute morgen zusehen, dass wir irgendwie nach Willingen (Skigebiet) kommen. (ca. 30 Minuten fahrt)
Natürlich hat unsere Schule das nicht organisiert. Unsere Schule scheint im ganzen irgendwie zu blöd zum Organisieren zu sein.
Die Mutter von einer Freundin hat sich dann geopfert und uns trotz verschneiter Fahrbahn nach Willingen gebracht. Am Bahnhof haben wir dann ein paar Leute aus unserer Klasse gesehen und auch unseren Klassenlehrer. "Dann stellen wir uns ja zu denen", dachten wir uns so.
Wurden dann auch noch ein paar Leute mehr. Als dann die ersten Leute aus meiner Klasse losgegangen sind, zur Piste, haben wir uns einfach angeschlossen. An der Piste angekommen haben wir uns dann einfach in die Skihütte gesetzt, da wir alle außerordentlich viel Lust auf Rodeln hatten. Nicht.
Da saßen wir dann ca. ne Stunde, bis wir gemerkt haben, dass irgendwie keiner aus unserer Klasse zu der Piste kommt. Und irgendwie wurde es da auch nicht voller. Komisch.
Dann kam ein paar Leuten aus meiner Klasse die Idee, mal die Anderen anzurufen.
Mit folgendem Ergebnis: Wir saßen an der falschen Piste.
Na geil.
Jetzt mussten wir uns entscheiden:
Zur anderen Piste gehen, uns den Arsch abfrieren und 10 verdammte € fürs Rodeln bezahlen
oder
in der warmen Hütte sitzen bleiben und nen Kaffee trinken?
Schwere Entscheidung.
Wir haben uns für Lösung 2 entschieden.
Wir saßen dann also 3 Stunden da rum. Dann haben wir uns auf den Weg zur anderen Piste gemacht, mal sehen wo die anderen so stecken. Nach ein paar Minuten sind wir dann abgehauen, zurück zum Bahnhof, bzw. nach Rewe. Hunger! Als wir dann im Bahnhof hockten, wo es überraschenderweise schön warm war, kamen auch die Anderen, die auch schon mit uns in der falschen Hütte gehockt haben, dazu.
Es war seltsam, wie viel wir uns unterhalten haben. Ich bin sowas wirklich nicht gewöhnt. Seit 10 Jahren (ja, meine gesamte Schulzeit) war ich immer Außenseiter, meine Klassen waren einfach asozial. Ich wurde entweder gemobbt oder ignoriert. Und jetzt bin ich plötzlich in einer Klasse, in der niemand ausgeschlossen wird und in der man sich gescheit unterhalten kann? Ich komme ehrlich gesagt nicht drauf klar. Große Umstellung, finde ich aber gut :D
Seit diesem halben Jahr fällt es mir leichter auf andere Menschen zuzugehen und mit ihnen ein Gespräch anzufangen. Außenstehende können sich meistens nicht vorstellen, was für große Auswirkungen es haben kann, über einen größeren Zeitraum gemobbt zu werden. Wie wir in Soziologie gelernt haben:
"Das sich Sehnen nach Anerkennung von den verschiedenen Gruppen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschens. Tritt dieses nicht ein, können schwere, psychische Schäden eintreten."
Stimmt wirklich. In meinem Fall war/bin ich total verschüchtert. Böse.
Auf jeden Fall war der Tag ganz okay. Auch wenn ich lieber ausgeschlafen hätte. Denn unsere Abwesenheit wäre sowieso niemandem aufgefallen.
Oder soll ich es eher "das reinste Chaos" nennen?
Erstmal mussten wir heute morgen zusehen, dass wir irgendwie nach Willingen (Skigebiet) kommen. (ca. 30 Minuten fahrt)
Natürlich hat unsere Schule das nicht organisiert. Unsere Schule scheint im ganzen irgendwie zu blöd zum Organisieren zu sein.
Die Mutter von einer Freundin hat sich dann geopfert und uns trotz verschneiter Fahrbahn nach Willingen gebracht. Am Bahnhof haben wir dann ein paar Leute aus unserer Klasse gesehen und auch unseren Klassenlehrer. "Dann stellen wir uns ja zu denen", dachten wir uns so.
Wurden dann auch noch ein paar Leute mehr. Als dann die ersten Leute aus meiner Klasse losgegangen sind, zur Piste, haben wir uns einfach angeschlossen. An der Piste angekommen haben wir uns dann einfach in die Skihütte gesetzt, da wir alle außerordentlich viel Lust auf Rodeln hatten. Nicht.
Da saßen wir dann ca. ne Stunde, bis wir gemerkt haben, dass irgendwie keiner aus unserer Klasse zu der Piste kommt. Und irgendwie wurde es da auch nicht voller. Komisch.
Dann kam ein paar Leuten aus meiner Klasse die Idee, mal die Anderen anzurufen.
Mit folgendem Ergebnis: Wir saßen an der falschen Piste.
Na geil.
Jetzt mussten wir uns entscheiden:
Zur anderen Piste gehen, uns den Arsch abfrieren und 10 verdammte € fürs Rodeln bezahlen
oder
in der warmen Hütte sitzen bleiben und nen Kaffee trinken?
Schwere Entscheidung.
Wir haben uns für Lösung 2 entschieden.
Wir saßen dann also 3 Stunden da rum. Dann haben wir uns auf den Weg zur anderen Piste gemacht, mal sehen wo die anderen so stecken. Nach ein paar Minuten sind wir dann abgehauen, zurück zum Bahnhof, bzw. nach Rewe. Hunger! Als wir dann im Bahnhof hockten, wo es überraschenderweise schön warm war, kamen auch die Anderen, die auch schon mit uns in der falschen Hütte gehockt haben, dazu.
Es war seltsam, wie viel wir uns unterhalten haben. Ich bin sowas wirklich nicht gewöhnt. Seit 10 Jahren (ja, meine gesamte Schulzeit) war ich immer Außenseiter, meine Klassen waren einfach asozial. Ich wurde entweder gemobbt oder ignoriert. Und jetzt bin ich plötzlich in einer Klasse, in der niemand ausgeschlossen wird und in der man sich gescheit unterhalten kann? Ich komme ehrlich gesagt nicht drauf klar. Große Umstellung, finde ich aber gut :D
Seit diesem halben Jahr fällt es mir leichter auf andere Menschen zuzugehen und mit ihnen ein Gespräch anzufangen. Außenstehende können sich meistens nicht vorstellen, was für große Auswirkungen es haben kann, über einen größeren Zeitraum gemobbt zu werden. Wie wir in Soziologie gelernt haben:
"Das sich Sehnen nach Anerkennung von den verschiedenen Gruppen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschens. Tritt dieses nicht ein, können schwere, psychische Schäden eintreten."
Stimmt wirklich. In meinem Fall war/bin ich total verschüchtert. Böse.
Auf jeden Fall war der Tag ganz okay. Auch wenn ich lieber ausgeschlafen hätte. Denn unsere Abwesenheit wäre sowieso niemandem aufgefallen.
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