Montag, 10. Dezember 2012

Echoes.

Ich weiß momentan nicht, was ich fühlen soll.
Ich hab meinen Kopf voll mit Dingen. Viele Dinge. Zur viele Dinge.
Sie verschwimmen zu einer riesigen, grauen Masse, wenn ich nur versuche, mir irgendwo rüber klar zu werden. 

Zum einen vermisse ich einen alten Freund von mir. 
Ich kenne ihn seit fast zwei Jahren,  er hat mir damals ziemlich geholfen, das letzte Jahr mit meiner alten, verhassten Klasse zu überstehen. Er ist diese Art von Mensch,  die meine Laune schon bei ihrer bloßen Anwesenheit aufhellt. Nur leider höre ich Momentan nichts von ihm. 2 Wochen schon nicht. Dabei könnte ich seine Anwesenheit momentan nur zu gut gebrauchen. 

Ich fühle mich einsam. 
Ich wünsche mir Nähe, blocke aber ab, wenn Menschen auf mich zugehen. 
Ich kann es nicht ab, wenn andere Leute glücklich sind, weniger als je zuvor. 
Ich bin mit mir selbst überfordert. 

Das merken natürlich auch meine Eltern. 
Unselbstständig bin ich, verzogen und faul. 
Was in mir vorgeht wissen sie nicht. Wie auch. 
Ich traue mich aber auch nicht, es ihnen zu erklären. 
Sie würden es eh nicht verstehen. 

Und so bin ich alleine. 
Ich muss alleine aus dem Schneesturm entkommen, der meine Gedanken vereist und mich taub macht.
Ich muss weiterkämpfen, wie ich es schon seit Jahren tue. Ist ja nichts neues. 

http://youtu.be/IXKOwHXzRJU

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